31. Juli: Von Allouville-Bellefosse nach Broglie
Unseren ersten Zwischenstop auf dem Weg nach Süden machten wir bei der Abtei Saint-Wandrille auf der Nordseite der Seine.
Die Abtei geht auf eine Gründung im Jahr 649 zurück. Nach normannischen Invasionen mussten die Mönche 852 das Kloster verlassen und konnten erst 960 zurückkehren. Im Hundertjährigen Krieg wurde das Kloster von Hugenottentruppen geplündert.
Während der Französischen Revolution wurde das Kloster an einen Industriellen aus Yvetot verkauft und als Fabrik genutzt. Später erwirbt der Marquis von Stacpoole die Ruinen und baut sie in „Sommerhäuser“ um. Im Jahr 1895 wird das Kloster wiedereröffnet und 1898 zur Benediktiner-Abtei erhoben.
Kein Wunder, dass nach dieser langen und abwechslungsreichen Geschichte nur noch Ruinen der ursprünglichen Klosterkirche vorhanden sind. Auf dem Gelände entstand inzwischen eine neue Abteikirche.
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