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Donnerstag, 27. August 2026

Monat: Juli 2026

Frankreich & Spanien 2026

31. Juli: Von Allouville-Bellefosse nach Broglie

Unseren ersten Zwischenstop auf dem Weg nach Süden machten wir bei der Abtei Saint-Wandrille auf der Nordseite der Seine.

Die Abtei geht auf eine Gründung im Jahr 649 zurück. Nach normannischen Invasionen mussten die Mönche 852 das Kloster verlassen und konnten erst 960 zurückkehren. Im Hundertjährigen Krieg wurde das Kloster von Hugenottentruppen geplündert.

Während der Französischen Revolution wurde das Kloster an einen Industriellen aus Yvetot verkauft und als Fabrik genutzt. Später erwirbt der Marquis von Stacpoole die Ruinen und baut sie in „Sommerhäuser“ um. Im Jahr 1895 wird das Kloster wiedereröffnet und 1898 zur Benediktiner-Abtei erhoben.

Kein Wunder, dass nach dieser langen und abwechslungsreichen Geschichte nur noch Ruinen der ursprünglichen Klosterkirche vorhanden sind. Auf dem Gelände entstand inzwischen eine neue Abteikirche.

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Frankreich & Spanien 2026

23. Juli – 30. Juli: Rund um die Hochzeit von Ulrike und Rémi

Der Heimatort von Ulrike, Rémi und unseren vier Enkelkindern ist mit weniger als 1200 Einwohnern eher klein.

Fleißige Leser*innen unseres WoMo-Tagebuchs wissen jedoch, dass in Allouville-Bellefosse die älteste Eiche Frankreichs steht und dass diese zwei Kapellen enthält: Die ebenerdige ist der Muttergottes des Friedens geweiht, die obere Kapelle trägt den Namen «Chambre de l’Ermite» (Zelle des Eremiten). Hier noch einmal der Link zu einem sehr interessanten Bericht über diesen 1200 Jahre alten Baum, den Christoph bereits 2023 gefunden hat: https://paris-blog.org/

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Frankreich & Spanien 2026

22. Juli: Durch Luxemburg nach Frankreich

Wir haben uns auf den Weg zur Sonnenfinsternis nach Spanien gemacht. Zunächst geht es aber erst einmal in die Normandie.

Wegen der Benzinpreise haben wir diesmal den Weg über Luxemburg gewählt. Hier gibt es eine vom Staat festgesetzte Obergrenze für den Bernzinpreis und der Liter Diesel kostet derzeit in Luxemburg etwa 30 Cent weniger als in Deutschland. Und weil unser vollgepacktes Wohnmobil mit etwa 10 Liter pro 100 Kilometer doch ein ziemlicher Schluckspecht ist, lohnt sich die Fahrt über Luxemburg.

Den ersten Zwischenstop legten wir kurz hinter der Grenze zwischen Luxemburg und Frankreich in Montmédy ein. Noch am Abend machten wir uns vom Stellplatz auf den Weg zur Zitadelle. Innerhalb der mächtigen Befestigungsmauern ist ein richtiges Dorf entstanden mit Gasthäusern, Wohnungen, Kirche und Ateliers.

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